Samstag, April 30, 2016

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Und die Welt schaut zu. Jesidische Kinder in der Gewalt des IS. ... See MoreSee Less

Über Monate hinweg hat der IS jesidische Kinder zu Gotteskriegern ausgebildet. Einigen gelang die Flucht - doch die Kindheit ist vorbei.

3 days ago  ·  

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Jesidische Gemeinde in Deutschland feiert ihr religiöses Neujahrsfest Carshema Sor. Der Islamistische Staat wird untergehen und die Jesiden werden weiter leben. Sie sind Mitglieder einer viertausend Jahre alten Religionsgemeinschaft. Ihr oberster Engel Tawisi - Melek symbolisiert die Unbeugsamkeit gegen das Unrecht und ist konsequent monotheistische. Herzlichen Dank sagen wir allen Menschen, Staaten und Institutionen, die uns in dieser Katastrophe beistehen. ... See MoreSee Less

1 week ago  ·  

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Zentralrat der Yeziden in Deutschland hat ein neues Foto hinzugefügt. ... See MoreSee Less

1 week ago  ·  

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„Jesiden sind am schlimmsten betroffen“
Zentralrat bittet um Hilfe für Flüchtlinge im Irak – und jetzt auch in Griechenland

Es waren die Berichte über die Massaker an den Jesiden, begangen von den Mördern des Islamistischen Staates (IS), die zu einer Welle der Hilfsbereitschaft in Deutschland geführt hatten. Um den Völkermord zu stoppen, intervenierten die USA und andere, Deutschland lieferte Waffen an die Kurden. Doch jetzt gerät das Schicksal der Verfolgten im Zuge der Debatten über die Flüchtlingspolitik in Vergessenheit. Deswegen wendet sich der ZJD an die Bundesregierung und an die Öffentlichkeit. Das Elend der Menschen in den Flüchtlingslagern wird immer dramatischer. Dies gilt besonders für die religiösen Minderheiten wie die Jesiden und die orientalischen Christen. 60 Prozent der irakischen Jesiden – 450.000 Menschen – sind auf der Flucht, 380.000 existieren in Flüchtlingslagern, Rohbauten und auf dem freien Feld in Irakisch-Kurdistan.

Der Zentralrat der Jesiden in Deutschland (ZJD) konnte von Deutschland aus einen Teil der Flüchtlinge mit Bargeld versorgen. Mehrere Tonnen Medikamente und medizinisches Gerät wurde dank des Medikamenten-Hilfswerks „action medeor“ zu den Lagern transportiert, außerdem Hunderttausende Kleidungsstücke.
Der ZJD ist dankbar dafür, dass die Bundesregierung erhebliche Notfallhilfe geleistet hat. Die UN ist zwar vor Ort, doch derzeit kaum handlungsfähig, weil ihr das Geld ausgeht. Die kirchlichen Organisationen tun, was sie können. Doch es muss mehr getan werden.

Die Jesiden sind am schlimmsten betroffen. Das hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in einem Interview am 5. April bei Domradio.de bestätigt. Er hatte Flüchtlingslager in Syrien und im Irak besucht. Nach den Jesiden gefragt, berichtete Erzbischof Schick: „Die leiden am allermeisten, gefolgt von den Christen.“

Der ZJD bittet deshalb die Bundesregierung, ihn und die Hilfsorganisationen gezielt zu unterstützen. Damit die Menschen überleben und eine Perspektive entwickeln können, brauchen sie Hilfe für Ernährung und Hygiene, den Aufbau einer Infrastruktur und vor allem für die Betreuung sowie Qualifizierung, bei der der ZJD selbst erfolgreich Projekte realisiert hat. Doch damit kann der ZJD nur einen geringen Teil der Menschen erreichen.
Am heutigen Mittwoch, dem Tag des religiösen Neujahrsfestes Carshema Sor der Jesiden, das in diesem Jahr kein fröhliches Fest sein kann, denken die Jesiden an die mehr als 10.000 Menschen, die grausam hingerichtet wurden, an die vergewaltigten Frauen und Mädchen, von denen 3.500 noch in der Gewalt der IS-Barbaren sind, und an die Hunderttausenden Jesiden, die jetzt Flüchtlinge im eigenen Land sind. Der IS hat das Ziel nicht aufgegeben hat, die 4.000 Jahre alte und stets allen Religionen gegenüber tolerante jesidische Gemeinschaft zu vernichten.

Es ist zu hoffen, dass die Regierung sich dazu entschließen kann, die wenigen Angehörigen von Minderheiten, die meist schwer traumatisiert in Griechenland gestrandet sind, im Sinne eines Kontingents aufzunehmen. Es sind etwa 2.500 Jesiden und eine unbestimmte Zahl von orientalischen Christen. Ihnen droht die Abschiebung in die Türkei. Doch dieses Land kann Angehörige religiöser Minderheiten nicht schützen. Das hat schon seit 1970 dazu geführt, dass Christen und Jesiden die Türkei verlassen mussten.

Der ZJD hat die vorgenannten Themen in der letzten Woche intensiv mit hochrangigen Vertretern im Bundeskanzleramt, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Kirche persönlich besprochen.
An die Öffentlichkeit wendet sich der ZJD in der Hoffnung auf Unterstützung: Jeder Euro hilft. Das Spendenkonto lautet Volksbank, Jesidisches Forum e.V., IBAN, DE 10 2806 1822 3670 2706 02, Kennwort Shingal.

Zentralrat der Jesiden in Deutschland.

Telim Tolan Süleyman Kaya Sahap Dag

Zentralrat der Jesiden in Deutschland
Navenda Şêwirdariya Êzîdiyan li Elmanya
www.jesiden.de, zentralrat@yeziden.de
www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Yeziden-in-Deutschland/310514288973588

KONTAKT:
Pressestelle des Zentralrates der Jesiden in Deutschland
Holger Geisler | Pressesprecher
Mobil 01727310434
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2 weeks ago  ·  

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Liebe Freundinnen und Freunde des Zentralrat der Yeziden in Deutschland (ZYD).

Wir wollen Euch kurz über unsere Besuche im politschen Berlin informieren. Am Donnerstag und Freitag (14-15.04) wurde über die Lage der Yeziden gesprochen. Los ging es am Donnerstag im Bundeskanzleramt.
Wir brachten ein Sonderaufnahmeprogramm für Yeziden & Christen aus Griechenland & Türkei ins Gespräch und debattierten über die geplante Bundesratsinitiative eines Sonderaufnahmeprogramm für traumatisierte Frauen und Kinder analog des, von uns initiierten, Programms in Baden Württemberg und baten um Prüfung ob ähnliches auch über die Bundesregierung geleistet werden kann.
Im Mittelpunkt stand zudem eine Kurzvorstellung unseres Sharya-Projekt, wo Frauen und Kinder qualifiziert und betreut werden und dass Euch ja bereits bestens bekannt ist. Von dort ging es zum Jahresempfang der Caritas. Hier wurde mit hochrangigen Vertretern der Kirche die Möglichkeiten einer Intensivierung der Zusammenarbeit erörtert.
Am Freitag stand der Besuch im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auf der Agenda. Auch hier war unser Pilotprojekt Sharya im Fokus, welches wir gerne an anderen Standorten multiplizieren wollen. Wir sprachen über den Wiederaufbau der Stadt und der Region Shingal und die hierfür benötigten Mittel und des Zeitrahmens. Mikrokredite für Selbständigkeit. Einfache Beschäftigungsmöglichkeiten und alles was der Hilfe zur Selbsthilfe dient wurden ebenfalls erörtert.

Natürlich gab es noch keine konkreten Ergebnisse. Die Tatsache, dass aber Folgetermine vereinbart wurden und in zumindest einem Fall konkrete Hilfe signalisiert wurde, zeigt dass wir einen weiteren, wichtigen Schritt für die Yeziden im Krisengebiet, in der Türkei und Griechenland, aber auch für die Situation in Deutschland gemacht haben.

Wir halten Euch über die Entwicklung auf dem Laufenden.
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2 weeks ago  ·  

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Politik

Liebe Freundinnen und Freunde des Zentralrat der Yeziden in Deutschland (ZYD). Wir wollen Euch kurz über unsere Besuche im politischen Berlin informieren. Am Donnerstag und...

Yezidentum

Das Zentrum für yezidische Forschung - die wissenschaftliche Abteilung des Yezidischen Forum e.V. - veranstaltet am 10. und 11. Oktober 2015 seine 5. internationale...

Kettenanhänger

Yezidisches Symbol als Kettenanhänger

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