Freitag, Juli 29, 2016

Facebook Posts

4000 Jesiden in Griechenland benötigen dringend unsere Hilfe ... See MoreSee Less

1 week ago  ·  

View on Facebook

***„Als die IS-Terrormiliz vor zwei Jahren die yezidischen Gebiete im Irak überfiel, halfen Volker Kauder und Stephan Albani uns direkt und unbürokratisch."***

Albani übergibt bronzene Friedenstaube an Fraktionsvorsitzenden Kauder - Künstlerisches Zeichen für Religionsfreiheit.

Berlin / Oldenburg – Seit geraumer Zeit begleitet eine Bronzetaube den CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani bei seiner Schreibtischarbeit. Am gestrigen Mittwoch musste er sich zwar schweren Herzens von ihr trennen, durfte sie jedoch in vertrauensvolle Hände weitergeben: Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nahm die „Friedenstaube“ des Landshuter Künstler Richard Hillinger samt frischem Schnabelzweig in Empfang. In der Vergangenheit nahmen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Dalai Lama, Papst Benedikt XVI. sowie Michail Gorbatschow eine solche Taube entgegen.

Die Taube wurde 2008 gemeinsam mit 29 weiteren Tauben gegossen und steht für einen der 30 Artikel der UN-Menschenrechtscharta. Auch die Religionsfreiheit und der Schutz vor religiöser Verfolgung zählen dazu. Aus diesem Grund übergab der Oldenburger und Ammerländer Abgeordnete seine Taube an Volker Kauder, der als profilierter Verfechter für diese Rechte gilt. Die Taube wird ihn nun für eine Zeit bei seinem Einsatz für die weltweite Religionsfreiheit begleiten.

„Als die IS-Terrormiliz vor zwei Jahren die yezidischen Gebiete im Irak überfiel, halfen Volker Kauder und Stephan Albani uns direkt und unbürokratisch. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein Runder Tisch mit hochrangigen Ministeriumsvertretern organisiert“, erinnert sich Telim Tolan, der Vorsitzende des Zentralrats der Yeziden mit Sitz in Oldenburg. „Es freut uns, dass die weltweit gefährdete Religionsfreiheit mit der Friedenstaube wieder politische Aufmerksamkeit in Berlin erfährt.“
... See MoreSee Less

3 weeks ago  ·  

View on Facebook

+++ Stofflieferung für Flüchtlinge im Camp Petra - Griechenland +++

Liebe Freund*innen,

wieder einmal ein paar Informationen aus dem Flüchtlingscamp Petra in Griechenland. Wir selbst sind nun schon eine ganze Woche weg, in Gedanken aber noch immer vor Ort. Und wir haben dort Menschen auf die wir uns verlassen können.

Vor einiger Zeit hatten wir Euch von dem Verein "Naomi e.V" berichtet. Dieser wird von Deutschen in Griechenland betrieben. Vor einiger Zeit hatten sie uns bereits vier Waschmaschinen geliefert um die Arbeit im Camp zu erleichtern. Nun haben sie uns neue Arbeit gebracht, über die wir uns sehr freuen. Wir hatten den Machern von Naomi unseren Wunsch geschildert weißen Stoff für die yezidischen Frauen zu bekommen, damit diese ihre traditionellen Trachten selbst schneidern können. Gesagt, getan. Gestern kam die Vorsitzende des Vereins, Dorothea mit ihrem Team ins Camp und brachte die schöne weiße Überraschung mit. Nun werden sich die Frauen eifrig ans Abmessen, Zuschneiden, Nähen machen. Vielen Dank an Lukas. Unser Freund von Boarder Free hatte sich bereit erklärt die Verteilung zu übernehmen und einen Super Job gemacht.

Zurück zu den tollen Menschen von Naomi e.V. Einmal vor Ort machten sie sich natürlich ein umfassendes Bild der Lage und wir sind sicher, es wird noch mehr Hilfe kommen. Wir sind unheimlich glücklich so engagierte Menschen kennengelernt zu haben.
... See MoreSee Less

3 weeks ago  ·  

View on Facebook

Rede von Telim Tolan (Vorsitzender des Zentralrates der Jesiden) am "No Al-Quds Tag" in Berlin (02.07.2016)

Danke an Dilan Issa für das Video.
... See MoreSee Less

3 weeks ago  ·  

View on Facebook

*Juden und Jesiden eint nicht nur die jahrtausendalte Geschichte ihrer Religionen, sondern auch die ständige Existenzgefahr ihrer Gemeinschaft*

Zentralrat der Jesiden nahm am Samstag an der Demonstration gegen den Al-Quds-Marsch in Berlin teil. Neben den Reden vom israelischen Botschafter, Yakov Hadas-Handelsman, der Vizepräsidenten des Bundestages, Petra Pau und Bundestagsabgeordneten verschiedener Parteien hielt auch der Vorsitzende des Zentralrates der Jesiden, Telim Tolan, eine Rede. Hierin bekundete er seine Solidarität mit Israel und den Juden. Besonders scharf verurteilte er den Antisemitismus der iranischen Regierung und Hasspredigten gegen Israel. Den Iranern wünschte er, sich von der ein Parteien-Diktatur befreien zu können. Die Jüdischen Repräsentanten bezogen in ihren Reden auch den Völkermord an die Jesiden ein und brandmarkten den religiösen Fanatismus. Viele Teilnehmer der Demonstration drückten ihre Freude über die Beteiligung der Jesiden aus. Es kam eine besondere gegenseitige Verbundenheit zum Ausdruck.
Besonderer Dank gilt den Organisatoren von no-al-quds-tag.de und ganz speziell an Izi Aharon.

Al-Quds-Marsch :

Kurz nach der Islamischen Revolution im Iran hat der religiöse Führer Ayatollah Khomeini 1979 den so genannten „Quds“-Tag (Quds = arabisch für Jerusalem) als globalen Kampftag eingeführt, an dem weltweit für die Vernichtung Israels mobilisiert wird. An diesem Ziel des iranischen Regimes hat sich bis heute nichts geändert.

Hier die Rede von Telim Tolan (Vorsitzende des Zentralrates der Jesiden):
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
Sie haben sicher vor zwei Jahren von den Jesiden gehört. Manche von Ihnen vielleicht zum ersten Mal. Damals, im August 2014, überfielen die Mörder des Islamistischen Staats die Jesiden im Irak. Sie massakrierten mehr als 10.000 Männer und Kinder und versklavten 5.000 Frauen, 450.000 Jesiden mussten ihre Häuser verlassen und leben seit 2 Jahren in elenden Flüchtlingslager.
Sie werden fragen: Was hat das mit unserem Thema zu tun?
Damals hieß es: Das konnte man doch nicht ahnen. Dabei haben wir schon viele Jahre vorher gewarnt. Es gab täglich Morde auf offener Straße. Es gab 2007 einen Bombenanschlag auf jesidische Dörfer im Irak mit 800 Toten.

Selbst im Juni 2014 also ein Monat vor der Katastrophe haben wir die Öffentlichkeit über den drohenden Völkermord der Jesiden informiert. Nach der Einnahme der Stadt Mosul durch den Barbaren des Islamistischen Staates, waren die Jesiden in das Fadenkreuz des IS geraten.
Dann begann am 03.08.2014 die Vernichtung. Und alle waren wieder einmal völlig überrascht. Schnell sprachen die UNO und die Staatsoberhäupter vom Völkermord an den Jesiden. Der erste im dritten Jahrtausend. Aber warum hat ihn keiner verhindert?
Dabei sollte uns die Geschichte doch eins gelehrt haben: Dass diejenigen, die einen Völkermord begehen wollen, keine Hemmungen haben, ihn vorher anzukündigen. Die millionenfache Vernichtung der Juden in Europa war angekündigt. Jeder konnte das nachlesen und auch sehen. Und auch der Mord an 1 ½ Millionen Armeniern und Aramäern einige Jahr zuvor, kam auch nicht aus dem heiteren Himmel.
Und jeder kann seit Jahren sehen, dass die Iranische Regierung die Vernichtung Israels angekündigt hat.

Das Schicksal der Jesiden im Irak ist wieder einmal ein Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man solche Ankündigungen nicht ernst nimmt.
Das Jesidentum gehört zu den ältesten Religionsgemeinschaften der Welt. Ursprünglich Religion aller Kurden, gibt es heute nur noch 1.000.000 Jesiden, von denen der Großteil im Irak lebt. Die anderen sind über die ganze Welt verstreut. Auch das ist eine Gemeinsamkeit, die wir mit dem jüdischen Volk teilen.

Und zu den Gemeinsamkeiten gehört auch die Toleranz, die in beiden Religionen begründet ist. Auch bei uns gibt es keinen religiösen Fanatismus, wir wollen niemanden bekehren – schon gar nicht mit Feuer und Schwert.

Nicht nur weil wir selbst bedroht sind, sondern weil Solidarität zu unseren Grundwerten gehört, ist es auch unsere Aufgabe, vor der Bedrohung zu warnen, die vom Iran ausgeht.
Im jesidischen Morgebgebet (Dua Sibe) heißt es; „Ya Xwede tu 72 Mileta were rahme, û piștre me Ezyidyan”.Lieber Gott, schütze zuerst die 72 Völker und dann uns.

Der religiöse Fanatismus bedroht uns, er bedroht christliche Minderheiten im Irak und in Syrien. Dort sind es die Mörderbanden der religiösen Fanatiker. Denen traut man alles zu, und zwar mit Recht.

Die Bedrohung Israels hat allerdings eine andere Dimension. Sie ist Staatsdoktrin des Irans. Die Informationen, die wir aus diesem Staat bekommen, sind erschütternd: Die wenigen Kurden und andere Minderheiten leben in einem Klima der Unterdrückung und Angst. Auch Jesiden lebten im Iran, aber offiziell gibt es sie dort nicht mehr.

Und in Syrien hält der Iran militärisch das Assad-Regime am Leben. Ich muss Ihnen sicher nicht im einzelnen schildern, wie dieses Regime seine Bürger durch Bomben und Folter dezimiert. Was weniger bekannt ist, das ist die Grausamkeit, mit der schiitische Milizen im Irak vorgehen, die vom Iran gesteuert werden.

Die größten Opfer aber erbringt das iranische Volk selbst. Die absolute Mehrheit der Iraner will demokratische Freiheitsrechte. Diese Menschen müssen wir stärken.

Ich richte mich auch an die israelische Regierung: Bitte engagieren Sie sich unbeirrt für den Frieden mit den Palästinensern. Die teilweise Ausgrenzung der Palästinenser und die Siedlungspolitik führt nur ins Leere. Wir appellieren genau so an die Palästinenser Gleiches zu tun und sich nicht instrumentalisieren zu lassen.

Wir finden es ebenso wie Sie unerträglich, dass in Berlin ein Mob durch die Straßen zieht, der die Vernichtung Israels fordert, und das auf Weisung der religiösen „Führer“ eines Staates.

Am Ende lassen Sie mich bitte noch auf etwas unglaubliches für die EU im Jahr 2016 hinweisen.
In Griechenland leben ca 4.000 jesidische und christliche Flüchtlinge, die von den IS Barbaren geflüchtet sind, unter erbärmlichsten Bedingungen. Mit den Milliarden des EU Erdogan Deals versucht Europa Flüchtlinge auf Abstand zu halten und sich der Verantwortung zu entziehen. Gestern sind 300 Jesiden und Christen vor islamistischen Verbrechern geflohen, ohne Schutz oder Hilfe des griechischen Staates.
Wir fordern daher ein Sonderaufnahmeprogramm für Deutschland. Bitte unterstützt unser Anliegen.
Das Existenzrecht Israels ist unverhandelbar. Es ist ein Naturrecht der Juden. Frieden über Israel.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Telim Tolan, Vorsitzender Zentralrat der Jesiden in Deutschland.

----------
Vielen Dank für die Bilder an Herrn Wilfried Winzer
... See MoreSee Less

4 weeks ago  ·  

View on Facebook

Breites Berliner Bündnis demonstriert gegen Judenhass und Islamismus. Samstag , 02. Juli um 12:30 Uhr (Jetzt gerade) ... See MoreSee Less

4 weeks ago  ·  

View on Facebook

Politik

Pressemitteilung: Breites Berliner Bündnis demonstriert gegen Judenhass und Islamismus. Samstag , 02. Juli um 12:30 Uhr Über Eure Teilnahme würden wir uns sehr freuen  

Yezidentum

Das Zentrum für yezidische Forschung - die wissenschaftliche Abteilung des Yezidischen Forum e.V. - veranstaltet am 10. und 11. Oktober 2015 seine 5. internationale...

Kettenanhänger

Yezidisches Symbol als Kettenanhänger

c65d552819

Die Menschen in Shingal brauchen eure Hilfe!

Spenden