Sprach- und Kulturunterricht
durchgeführt von Türkan Tolan (Dipl. Soz.Pädagogin)
Für Kinder kann der Verlust der Muttersprache auch den Verlust ihrer kulturellen Identität bedeuten. Das kurdische Kind, welches zweisprachig aufwächst, nicht richtig kurdisch, nicht richtig deutsch spricht, wird in seiner Entwicklung und seiner Persönlichkeitsbildung gestört. Faktische Schlussfolgerung wird die These: sprachliche Probleme = gesellschaftliche Probleme.
So muss in Zukunft neben der intensiven Förderung der deutschen Sprache auch die Bewahrung und Alphabetisierung der Muttersprache Kurdisch gewährleistet werden, um eine Partzipation und somit Integration in beide Gesellschaften zu unterstützen. Zudem gilt es, den Kindern die Werte und Normen beider Gesellschaften, nahe zu bringen.
Beginn: ab Februar 2005 (s. Aushang)
Alter: ab 8 Jahre
Teilnehmerzahl: bis zu 15 Kinder 
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