Mittwoch, Mai 25, 2016

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Offener Brief anlässlich erneuter Übergriffe auf Jesiden in deutschen Flüchtlingsunterkünften

An alle Landesregierungen.

Am gestrigen Samstag wurden jesidische Flüchtlinge in der Bielefelder Flüchtlingsunterkunft Oldentruper Hof von Mitbewohnern angegriffen. Es kam zu schweren Körperverletzungen. Nach Auswertung uns vorliegender Erkenntnisse ist die Aggression eindeutig islamistisch motiviert gewesen. In dem Konflikt und zuvor wurden die Jesiden von den Aggressoren als Ungläubige und Gottlose bezeichnet. Diese Beschimpfungen sind deckungsgleich mit denen ihrer Peiniger aus der irakischen Heimat. Mit eben dieser Einstellung haben die Barbaren des Islamistischen Staates im Irak Jagd auf Jesiden gemacht, diese entführt, vergewaltigt und getötet.

Leider ist diese Tat kein Einzelfall auf deutschem Boden. Seit Monaten ereignen sich in Flüchtlingsunterbringungen Übergriffe auf religiöse Minderheiten, insbesondere auf Jesiden und Christen. Sie werden gemobbt, drangsaliert, als Ungläubige beschimpft, eingeschüchtert und sogar mit dem Tod bedroht. Aber auch außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte, in der Nachbarschaft nehmen wir eine Zunahme von Übergriffen wahr, wie z.B. in der Stadt Herne im März diesen Jahres. Selbst von der Anwesenheit der Polizei ließen sich die radikalisierten Täter nicht beeindrucken. Am Ende mussten die jesidischen Familien in eine andere Stadt umziehen, weil deren Sicherheit in Gefahr war.

Wir fordern eine umgehende Änderung des Unterbringungs- und Betreuungskonzepts in Flüchtlingsunterkünften.

Für Gespräche und Unterstützung stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Zentralrat der Jesiden in Deutschland.
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3 days ago  ·  

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Offener Brief anlässlich erneuter Übergriffe auf Jesiden in deutschen Flüchtlingsunterkünften

An alle Landesregierungen.

Am gestrigen Samstag wurden jesidische Flüchtlinge in der Bielefelder Flüchtlingsunterkunft Oldentruper Hof von Mitbewohnern angegriffen. Es kam zu schweren Körperverletzungen. Nach Auswertung uns vorliegender Erkenntnisse ist die Aggression eindeutig islamistisch motiviert gewesen. In dem Konflikt und zuvor wurden die Jesiden von den Aggressoren als Ungläubige und Gottlose bezeichnet. Diese Beschimpfungen sind deckungsgleich mit denen ihrer Peiniger aus der irakischen Heimat. Mit eben dieser Einstellung haben die Barbaren des Islamistischen Staates im Irak Jagd auf Jesiden gemacht, diese entführt, vergewaltigt und getötet.

Leider ist diese Tat kein Einzelfall auf deutschem Boden. Seit Monaten ereignen sich in Flüchtlingsunterbringungen Übergriffe auf religiöse Minderheiten, insbesondere auf Jesiden und Christen. Sie werden gemobbt, drangsaliert, als Ungläubige beschimpft, eingeschüchtert und sogar mit dem Tod bedroht. Aber auch außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte, in der Nachbarschaft nehmen wir eine Zunahme von Übergriffen wahr, wie z.B. in der Stadt Herne im März diesen Jahres. Selbst von der Anwesenheit der Polizei ließen sich die radikalisierten Täter nicht beeindrucken. Am Ende mussten die jesidischen Familien in eine andere Stadt umziehen, weil deren Sicherheit in Gefahr war.

Wir fordern eine umgehende Änderung des Unterbringungs- und Betreuungskonzepts in Flüchtlingsunterkünften.

Für Gespräche und Unterstützung stehen wir jederzeit gern zur Verfügung.

Zentralrat der Jesiden in Deutschland.
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3 days ago  ·  

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Liebe Freundinnen und Freunde. kurzfristig musste der Termin für unseren Einsatz der Ehrenamtlichen, in den yezidischen Camps in Griechenland, um eine Woche verschoben werden. Los geht es jetzt am 28.05. zurück am 11.06. Der Abflugort wird Hamburg sein. Weitere Infos folgen. Vielen Dank für die schon vielen tollen und konstruktiven mails, eure aufmunternden Worte, Anregungen und vieles mehr. Gemeinsam müssen, gemeinsam werden wir es schaffen den Menschen zu helfen. Gemeinsam bringen wir wieder etwas Hoffnung zurück. Schön, dass ihr für Eure Brüdern und Schwestern da seid. ... See MoreSee Less

1 week ago  ·  

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Achtung Änderung!!! - Achtung Änderung!!! - Achtung Änderung!!!

Kurzfristig musste der Termin um eine Woche verschoben werden. Der Flug startet jetzt am 28.05.- zurück geht es am 11.06. Derzeit wird geprüft ob wir dennoch schon ein kleines Vorab Team schicken. Weitere Infos folgen!!!

DRINGEND GESUCHT: Freiwillige Helfer für die Betreuung von Flüchtlingen in Griechenland.

Eine Delegation des Zentralrates der Jesiden in Deutschland war vom 01. bis 03. Mai in Griechenland, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen. Diese ist katatstrophal. Vor Ort wurden die Camps Petra und Kazikas besucht, in denen sich mehr als ein Drittel aller nach Griechenland geflüchteten Jesiden befinden.

Der ZJD hat in seiner gestrigen Telefonkonferenz zum Thema jesidische Flüchtlinge in Griechenland folgendes beschlossen:

A) Die Gespräche mit dem Bundeskanzleramt zur Aufnahme der jesidischen und christlichen Flüchtlinge werden intensiviert. In Griechenland besteht keine Perspektive.

B) Die Gespräche mit dem griechischen Migrationsminister zur Verbesserung der Situation in den Flüchtlingslagern und zur Verhinderung der Abschiebung der nach dem 02.03.2016 angenommenen Jesiden werden weitergeführt.

C) Angesichts des Notstands wird der Zentralrat mit einer bis zu 10 Personen große Gruppe im Flüchtlings-Camp Petra Hilfe leisten. Dier erste Gruppe ist für zwei Wochen vor Ort, weitere sollen im Wechsel folgen. So kann kontinuierliche Unterstützung der bereits seit langem vor Ort ehrenamtlichen Helfer von CYCI und der hauptamtlichen Kräfte von ADRA (die im Auftrag der Bundesregierung vor Ort sind) sichergestellt werden.

Jetzt weitere Details zum Einsatz:
Es soll bereits am kommenden Wochenende (21./22.05) losgehen. Neben der Bereitschaft und dem Willen den Notleidenden vor Ort zu helfen sind folgende Voraussetzungen wichtig. Kenntnisse der kurdischen und/oder arabischen Sprache, sowie Grundkenntnisse in englisch (sollte jemand griechisch sprechen umso besser) und nach Möglichkeit der Besitz eines Führerscheins sind wünschenswert. Sollte jemand Fachkenntnisse im Gesundheitswesen, im Küchenbereich, oder der Betreuung oder Beschulung von Kindern haben, werden wir diese natürlich gerne nach Möglichkeit in "ihren" Bereichen einsetzen. Viel wichtiger wird aber sein, auch immer wider Zeit für die Ängste und Nöte dieser traumatisierten menschen zu haben.

Unabhängig davon wird auch nach bezahlten Fachkräften gesucht. Diese sollten aus den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Kindererziehung, Kinderbetreuung kommen und bereit sein für mindestens sechs Monate nach Griechenland zu gehen. Die Anstellung erfolgt über eine deutsche NGO die im Auftrag des Auswärtigen Amtes in Griechenland tätig ist.

Mindestalter: 25 Jahre
Anforderung: Hohes Maß an sozialer Kompetenz, Engagement und Flexibilität. Keine Freizeit.

Flugkosten: ca. 350 EUR, die wir leider nicht tragen können.
Die Kosten für Verpflegung und Unterbringung fallen für die Teilnehmer nicht an.

Du möchtest mitmachen?

Bitte schicke uns eine Mail an griechenland@yeziden.de (nicht über Facebook) und teile uns folgendes mit:

Name, Vorname:
Geburtsdatum:
Beruf:
Anschrift:
Mobil und Festnetz:
Kurze Erläuterung zu Deiner Motivation, warum Du helfen möchtest:
Besteht die Möglichkeit zu einem Einsatz über die zwei Wochen hinaus, und wenn ja, bis wann?
Hast Du Erfahrungen mit Hilfsprojekten?
Welche Sprachen sprichst Du?
Zusätzlich benötigen wir für die Dokumentation ein Team mit Kamera und Fotoapparat, sowie eine Person, die protokolliert und berichtet. Kannst Du das? Hast Du Equipment?

Besten Dank im voraus für Eure Unterstützung unserer notleidenden Brüder und Schwestern
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1 week ago  ·  

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Was von Shingal übrig geblieben Ist... Schutt und Asche! Der IS hat hunderttausende Jesiden vertrieben und Ihre Heimat systematisch zerstört. ... See MoreSee Less

This is what is left of the ancient Yezidi city of Sinjar. ISIS sees the Yezidis as devil worshippers and their policy here was total annihilation, Lara Logan reports: cbsn.ws/275UvCg

2 weeks ago  ·  

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Aufgrund von Korrekturen neu eingestellt. Das beschriebene Camp ist Kazikas!

Delegation des Zentralrates der Jesiden in Griechenland

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute melden sich Safet Disli und ich aus GRIECHENLAND. Für den Zentralrat der Yeziden versuchen wir so viel Flüchtlinge wie möglich zu besuchen. Dabei geht es tatsächlich in erster Linie ums Zuhören und Trösten. Für mich war es unvorstellbar, dass Flüchtlinge mitten in Europa unter solchen Verhältnissen leben müssen. In den griechischen Bergen war es heute 8 Grad kalt, bei starkem Dauerregen. Heizungen gibt es nicht,die Zelte nässen durch. Strom ist nur selten vorhanden. Da es kein Feuerholz gibt, wird mit Plastiktüten befeuert. Säuglinge im Camp Kazikas erhalten sechs Teelöffel Milch am Tag. Das Camp wird von der griechischen Regierung geführt. Ein anderes Cam welches wir ebenfalls Besuch haben - Camp Petra - wird von CYCI (Steve Maman) geführt und befindet sich in einem besseren Zustand (Bericht folgt). Leider wurde uns auch immer wieder von Übergriffen arabischer Muslime an Christen und Yeziden im Camp Kazikas berichtet. Christliche Kinder und Jugendliche wurden zusammengeschlagen, ihre Kreuze zerstört. Die Yeziden mit Waffen bedroht. Bei der Essensausgabe haben sich beide Gruppen hinten anzustellen. Der Polizei ist dies egal. Sie wurde selbst Opfer von Übergriffen dieser Provokateure. Seitdem ist ihr Engagement überschaubar. Wir halten fest; Griechenland kann diese Probleme nicht allein meistern und benötigt massive Hilfe der EU. Die verfolgten Minderheiten von Christen und Yeziden kommen nach den schrecklichen Erlebnissen im Krisengebiet und den erlittenen Traumata auch in Europa nicht zur Ruhe. Wenn unser Streben nach Menschenrechten, Menschenwürde und Religionsfreiheit keine leere Wortführer sein soll spenden wir massiv für diese Menschen und setzen uns parallel und vehement für eine Sonderaufnahme in Deutschland ein. Die Yeziden und orientalischen Christen verfügen über große, gut organisierte Gemeinschaften. Wir werden unseren Brüdern und Schwestern bei der schnellen Integration helfen, wenn wir die Chance dazu bekommen. Darauf hoffen und nicht weniger erwarten wir von unserem starken, schönen Land in dem wir alle gern zu Hause sind.

BITTE spendet... Jeder Euro zählt um den Menschen in Ihrer verzweifelten Lage zu helfen:

Spendenkonto:
Volksbank
Jesidisches Forum e.V.
IBAN, DE 10 2806 1822 3670 2706 02
Kennwort Griechenland

Holger Geisler
Pressesprecher Zentralrat der Jesiden in Deutschland
Thessaloniki, 02.05.2016

Gesendet von meinem BlackBerry 10-Smartphone.
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3 weeks ago  ·  

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Zentralrat der Yeziden in Deutschland hat ein neues Foto hinzugefügt. ... See MoreSee Less

3 weeks ago  ·  

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Politik

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Yezidisches Symbol als Kettenanhänger

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Die Menschen in Shingal brauchen eure Hilfe!

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