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Gestern wurde Nadia Murad in New York von den Vereinten Nationen zur UN-Sonderbotschafterin ernannt. Nadia Murad wurde von der Terrororganisation IS verschleppt und missbraucht. Sie konnte fliehen und kämpft seit dem für die Freilassung jesidischer Frauen und Mädchen (tausende sind noch gefangen). Unterstützt wird Sie von der Menschenrechtsanwältin Amal Clooney: „ich schäme mich als Mensch das wir die Hilferufe ignorieren“ sagte Clooney.

Nadia Murad nimmt an einem Sonderprogramm aus Baden-Württemberg Teil, in dem 1100 Frauen aufgenommen wurden die Opfer der Terrormiliz IS waren. Dieses Program haben wir gemeinsam mit der Landesregierung Baden-Württemberg initiiert und sind deshalb besonders stolz auf diese Auszeichnung.

Der Zentralrat der Jesiden in Deutschland dankt den Vereinten Nationen (United Nations) und besonders Nadia Murad und Amal Clooney für ihren Einsatz im Zeichen der Menschlichkeit.

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Seit 2008 nimmt der Zentralrat der Jesiden jährlich am traditionellen Sankt Michael-Empfang der Katholischen Kirche in Deutschland teil. So auch heute in Berlin. ‎

In Gesprächen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder berichtete Chaukeddin Issa als Vertreter des Zentralrates der Jesiden in Deutschland über die weiterhin dramatische Situation der Yeziden im Irak und Syrien und warb um die Humanitäre Hilfe für die Opfer der IS-Tyrannei. Er übergab einen Brief ‎des ZJD, in dem eindringlich um die Aufnahme der in Griechenland gestrandeten jesidischen Flüchtlinge gebeten wird. ‎

‎Mit Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz und der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, ‎konnte Issa ebenfalls die zentralen Anliegen erörtern.